Seit der Entdeckung durch Maler der Romantik, welche dem Gebirge auch den Namen gaben, gehört die Sächsische Schweiz zu den schönsten Wander- und Klettergebieten Europas. Die Vielfältigkeit der Felsenwelt mit ihren schroffen Wänden und Felsnadeln, im Wechsel mit tiefen, stillen Schluchten und ausgedehnten Ebenheiten, über die sich die Tafelberge wie z.B. der Lilienstein erheben, geben der Landschaft einen besonderen Reiz. Die Höhe des Gebirges ist nicht so bedeutend und erreicht an der höchsten Erhebung, dem Großen Zschirnstein, gerade mal 562 m. Doch gerade in den Schrammsteinen mit ihren gewaltigen Felstürmen und Massiven wirkt die Landschaft monumental. So ist es kein Wunder, daß hier ein von Bergsteigern stark besuchtes Gebiet liegt. Am mächtigen Falkenstein begann einst die Geschichte des sächsischen Felskletterns, das den Klettersport weltweit mit prägte. Nach Errichtung der Schrammsteinbaude feierten die Kletterer ihre Gipfelsiege in unserem Haus.
Aber auch für den Wanderer führen von der Schrammsteinbaude gut ausgebaute und markierte Wege hinauf bis auf die höchsten Punkte mit atemberaubenden Aussichten und dann weiter in die Affensteine, das Schmilkaer Gebiet und in die hintere Sächsische Schweiz. Nahebei liegt Bad Schandau, das Zentrum des Elbsandsteingebirges. Von hier kann man eine Fahrt mit den historischen Raddampfern der Weißen Flotte unternehmen oder (durch den S-Bahn Anschluß gut erreichbar) die Festung Königstein, die weltberühmte Bastei und viele andere Sehenswürdigkeiten und Wandergebiete errreichen. Bei Regenwetter bieten sich in Bad Schandau das Schrammsteinbad oder das Nationalparkhaus für einen Besuch an.

Die zerklüftete Welt der Schrammsteine


Sonnenuntergang am vorderen Torstein


Lohnendes Ziel für Kletterer:
Der Schrammtorwächter


Blick nach Bad Schandau
 
Fahrgastschiff der Weißen Flotte vor Postelwitz